Burg Heimerzheim

Ein Ausflug vom Hotel in Bornheim zur Burg Heimerzheim führt zum Familienbesitz der Freiherren von Böselager, die seit sechs Generationen die Burg unterhalten. Die Burg liegt in der Swistaue zwischen Bonn, Köln und Euskirchen am Rand des kleinen Ortes Heimerzheim. Umgeben von großen Weihern erhebt sich Burg Heimerzheim als klassische Wasserburg. Über Brücken ist die Burg von zwei Seiten zugänglich, wobei das Bauwerk, das ursprünglich als Schutz errichtet wurde, im Laufe der Jahrhunderte immer stilvoller ausgebaut wurde, und heute einen traumhaften Anblick bietet. Heute wird die Burg viel für Tagungen, Events und Hochzeiten genutzt. Der rote Salon im Inneren der Burg kann sogar als Standesamt genutzt werden. Alle Räume wurden sorgfältig und geschichtstreu restauriert und werden heute für Events zur Verfügung gestellt.

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Die Ursprünge der Burg reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde eine Wehranlage installiert, die bis heute den ältesten Teil des Gebäudes ausmacht. Später wurde sie mit wechselnden Burgherren immer wieder verändert und umgebaut, besteht heute jedoch in ihrer alten Form. Die Herren von Heimerzheim bewohnten die gleichnamige Burg bis in die erste Hälfte des 14. Jahrhundert. Danach wechselte der Besitz an den Deutschen Ritterorden.

Später fiel die Burg in die Hände verschiedener Adelsfamilien, unter anderem die Familie von der Horst, die Familie von Meinertzhagen und die von Quentels. Gräfin Josephine von Belderbusch, auch Heyden genannt, heiratete schließlich 1825 den Freiherrn Karl von Boeselager-Heessen, in dessen Familienbesitz die Burg sich seither gehalten hat. Die bewegte Geschichte der Gegend spiegelt sich auch in der Geschichte der Burg wieder. So stammten beispielsweise die zwei Widerstandskämpfer im Dritten Reich, Georg und Philipp Freiherr von Böselager von der Burg in Heimerzheim. Beide waren am Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 beteiligt.